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Key West Airport

Ein Flug zum Key West Airport gehört sicherlich zu den Highlights eines Piloten in Florida. In aller Regel wird man von Norden kommend entlang der Küstenlinie fliegen. Hier drängt sich allerdings ein kontrollierter Luftraum an den nächsten, wobei in aller Regel Freigaben für die Durchquerung erteilt werden so lange man tief genug bleibt, um den an- und abfliegenden Verkehr nicht zu stören. Man bekommt daher häufig Höhen zwischen 500 und 1000 Fuß angewiesen. Dabei genießt man entlang der Küstenlinie einen hervorragenden Ausblick über das Meer kann Rochen, Wale und Delfine sehen und bewegt sich entlang der Skyline von Fort Lauderdale und Miami teilweise unterhalb der Dächer einiger Hochhäuser über dem Strand. Südlich von Miami Beach befinden sich mit Fisher Island, Virginia Key und Key Biscaine die ersten Inselchen. Die nördlichen Ausläufer der eigentlichen Keys beginnen in etwa auf der Höhe vom Homestead. Hier liegen Elliott Key und Key Largo.

Zwischen Homestead und Key West Airport befindet sich mit Marathon lediglich ein öffentlicher Flughafen.

Key West Airport

Nach Marathon gilt die besondere Aufmerksamkeit einem Beschränkungsgebiet (R-2916), das einen Ballon schützt, der an einer Stahltrosse befestigt ist und in einer Höhe von ca. 14.000 ft schwebt. Wer gute Augen hat, sieht in aller Regel den Ballon, aber die Trosse ist gar nicht oder nur sehr schwer zu erkennen. Daher kann eine Missachtung dieses Beschränkungsgebiet nicht nur rechtliche Schritte zur Folge haben, sondern einem gleich den ganzen Tag versauen. Kurz vor Key West trifft man dann zunächst auf einen Navy-Stützpunkt, der mit seinen gekreuzten Landebahnen recht einladend wirkt, aber für die zivile Luftfahrt tabu ist. Nach dem Durchflug durch den Navy-Luftraum wird man zur Landung an Key West Tower übergeben.

In Key West Airport angekommen, erwartet einen zunächst ein recht unscheinbares FBO. Der Service lässt jedoch kaum Wünsche offen. Es gibt auch hier mit enterprise und AVIS zwei Autovermietungen vor Ort. Für einen kurzen Abstecher in die Stadt lohnt sich eher ein Taxi ($15 für 2 Personen), das in ca. 10 Minuten das Epizentrum von Key West, die Duval Street, erreicht. Am südlichen Ende der Duval Street steht eine etwas unförmige Tonne, die den „Southernmost Point of Continental U.S.A.“ markiert. Am nördlichen Ende der Duval Street befindet sich der Hafen. Hier laden einige Cafés und Restaurants mit einem tollen Ausblick auf die vorgelagerten Inselchen zum Relaxen ein – sollte nicht gerade ein Kreuzfahrtschiff an der Pier liegen, das den Ausblick versperrt.

Key West Harbour

Key West bietet eine Fülle von Museen, angefangen mit dem Hemingway Museum über das Shipwreck Museum und das Audubon House and Garden bis hin zum Little White House, in dem Präsident Harry S. Truman seine Ferien verbrachte. Ein Kleinod für Flieger befindet sich in 301, Whitehead St., nämlich das erste Büro der „Pan American World Airways“. Was hier in Key West mit einem vielversprechenden Namen begann, wurde später unter der Kurzform Pan Am tatsächlich zu einer der weltweit führenden Airlines. Ihr erster Flug führte 1927 von Key West nach Havanna. Heute befindet sich im ehemaligen Pan Am Gebäude Kelly’s Caribbean Bar, Grill & Brewery, mit einem herrlich schattigen Innenhof und einer abwechslungsreichen Speisekarte.

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Naples Municipal Airport

Naples Municipal Airport ist nur wenige Minuten mit dem Auto vom Stadtzentrum entfernt gelegen. Die gekreuzten Landebahnen erleichtern die Landung, das FBO mit seinem tollen Service kümmert sich um alles Weitere. Wer hier tankt, parkt umsonst und kann sich für 1,5h einen Courtesy Car ausleihen. Ansonsten fallen $21 Abstellgebühr an.
Naples Municipal Airport

Auch wenn es in Naples keinen Vesuv gibt, so versprüht die Stadt am Golf von Mexiko dennoch mediterranes Flair. Hochhäuser findet man nur im Norden der Stadt. Das Zentrum ist niedrig gebaut. Der Strand ist lang und weiß. Die Stadt mit ihren 22.000 Einwohnern (im Winter sind es wesentlich mehr) wird häufig als das Pendant zu Palm Beach am Golf bezeichnet. Wer hier leben möchte, muss über das entsprechende Budget verfügen. Man sollte es sich entweder im An- oder Abflug nicht nehmen lassen, die Küste entlang in niedriger Höhe zu fliegen – mit einem tollen Ausblick auf die Villen und Gärten.

Wer mit dem Crew Car in die Stadt unterwegs ist und somit nur begrenzt Zeit zur Verfügung hat, fährt am besten zur Naples Pier. Wie bei den meisten Hafenstädten pulsiert am Wasser das Leben.

Wer essen und shoppen möchte, ist mit Tin City (1200 5th Avenue South Naples, FL 34102) gut beraten. Hier findet man direkt am Wasser eine große Auswahl an Geschäften und mit Riverwalk und Pinchers Crab Shack zwei Restaurants, die keine Wünsche offen lassen.
Naples Municipal Airport Building

Direkt in der Nähe des Naples Municipal Airport befindet sich ein unter Piloten sehr beliebtes BBQ: Michelbobs ist bekannt für seine Spare Ribs, hat allerdings nur saisonweise offen und selbst dann sind Öffnungszeiten etwas eigenwillig. Am besten im FBO nachfragen oder über die Website überprüfen. Als Alternative bieten sich Alice Sweetwater und Joes Diner an.

Im FBO sind enterprise, Hertz und AVIS vertreten, sollte das Crew Car bereits vergeben sein oder man sich etwas mehr Zeit für Ausflüge nehmen wollen.

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St. Augustine - Northeast Florida Regional Airport

St. Augustine gilt als die älteste Stadt Nordamerikas. Sie wurde am 28. August 1565, dem Gedenktag des Heiligen Augustinus, von dem spanischen Admiral Pedro Menéndez de Avilés gegründet. Zwar gab es zuvor bereits andere von Europäern angelegte Siedlungen in Florida, aber sie wurden zwischenzeitlich aufgegeben, was St. Augustine zur ältesten durchgehend besiedelten Stadt der Vereinigten Staaten macht. Die zwischen 1672 und 1695 erbaute Festung Castillo de San Marcos und der historische Stadtkern zeugen noch von Zeiten, in denen die Spanier hier das Sagen hatten. Sowohl Festung als auch Stadtkern sind gut erhalten und werden liebevoll gepflegt. St. Augustine diente über lange Zeit als Hauptstadt Floridas bis diese Funktion im Jahre 1824 an Tallahassee über-tragen wurde.

St. Augustine Airport - T34_turbo_mentor

Aufgrund seines herausragenden historischen Status gehört St. Augustine zu den beliebtesten Reisezielen Nordfloridas, insbesondere unter den Einheimischen. Viele Europäer wählen St. Augustine als Standort für ihren Fliegerurlaub. Dies bietet sich aufgrund der guten touristischen Infrastruktur und der ausgezeichneten Anbindung der Fluglinien über den großen Flughafen in Jacksonville an. Wer hier zur Hauptsaison fliegen möchte, sollte aber rechtzeitig buchen, dann findet sich auch wirklich in jeder Preisklasse eine entsprechende Unterkunft. Die ansässigen Flugschulen sind in aller Regel bei einer Vorauswahl behilflich und haben teilweise sogar Sonderkonditionen bei einigen Hotels. Nachfragen lohnt sich!

Doch St. Augustine hat nicht nur Geschichte zu bieten. Kilometerlange Sandstrände laden zum Baden ein, in der Alligator Farm (mit angeschlossenem Drahtseilgarten) erfährt man alles über die in Florida omnipräsenten Reptilien und im alten Stadtkern gibt es eine interessante Restaurantszene, die mehr Abwechslung verspricht als die üblichen Ketten.

Da der Flughafen von St.Augustine am nördlichen Ende des Stadtgebiets angesiedelt ist, erreicht man das nördlich gelegene Jacksonville mit dem Auto sehr schnell. Galaxy Aviation bietet leider keine Courtesy Cars, vermittelt aber die Fahrzeuge von Hertz, so dass man vom FBO aus das Stadtzentrum von Jacksonville bequem in 30-40 Minuten erreichen kann.

St. Augustine - oldest_house

Der Flughafen von St. Augustine ist sehr lebhaft mit 2 großen Flugschulen, vielen lokalen Flugzeugen und teilweise regem Jetverkehr. Die Hauptlandebahn verläuft nahezu parallel zur Küste, was immer wieder zu Situationen mit Seitenwind führt. Sofern es der Verkehr zulässt, ermöglicht der Tower Starts und Landungen auf den anderen Bahnen.

Mit Galaxy befindet sich ein gut organisiertes FBO am Platz, das keine Wünsche offen lässt. Wer hier tankt, spart sich die Standgebühr.

Direkt am Platz (gleich neben dem FBO) befindet sich das Fly-by Café mit einer leicht erhöhten Außenterrasse, von der aus man einen guten Ausblick auf das fliegerische Treiben hat. Mit etwas Glück kann man herausragenden Kunstfliegern beim Training zusehen. Für diese wurde ein eigener Luftraum (aerobatic box) eingerichtet. Vor Anflug unbedingt ATIS abhören, um zu erfahren, ob die Box aktiv (hot) ist.

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Apalachicola Regional Airport

Apalachicola Regional Airport - FBO

 
Wer heute Apalachicola besucht, kann sich nur schwer vorstellen, dass das verträumte Fischerstädtchen früher der drittwichtigste Hafen im Golf von Mexiko war. Damals bestimmte das Schwammtauchen, vornehmlich von griechischen Einwanderern betrieben, das Wirtschaftstreiben des Hafens. Heute sind es die Austern. Nahezu die komplette Austernproduktion Floridas findet in der Bucht von Apalachicola statt. Geschützt durch die vorgelagerten Inseln St. Vincent und St. George sind die Zuchtbedingungen in der Bucht für Austern einfach ideal.

Die Ortschaft ist eine sympathische amerikanische Kleinstadt. Hier gibt es noch kleine Einkaufsläden und Restaurants, Cafés und Eisdielen. Keine Shopping Mall weit und breit. Natürlich gehört es hier dazu, Austern zu essen, die allerdings nicht wie in Europa üblich roh serviert werden, sondern meist gebraten oder frittiert. Wer seine Austern roh möchte, muss dies ausdrücklich so bestellen.

Apalachicola Regional Airport - Lady-Louise

Der Anflug auf Apalachicola gehört sicherlich zu den schönsten in Nordflorida. Als Auffanglinie dient der Apalachicola River, der zum Meer hin ein wild verästeltes Delta formt. Wer den Anflug etwas ausdehnen möchte, kann auch über die vorgelagerten Inseln anfliegen, sollte dann aber auf an- und abfliegenden Verkehr des Flughafens auf St. George achten. Es wird dringend empfohlen vor dem Einflug in die Tyndall MOA Kontakt zu Tyndall Approach (124,15 oder 125,2) aufzunehmen, um sich anzumelden und Verkehrsinformationen zu bekommen. Ist die MOA aktiv, sollte man mit intensivem Militärflugverkehr rechnen.

Der Flugplatz von Apalachicola mit seinen gekreuzten Bahnen ist komfortabel anzufliegen, das FBO ist zwar klein aber sehr zuvorkommend. Mit dem Courtesy Car ist man in wenigen Minuten im Stadtzentrum und hätte so ausreichend Zeit vor Ort für ein Essen und einen kleinen Rundgang.

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Der Luftraum von Los Angeles

Der Luftraum von Los Angeles (LAX) gehört zu den dichtesten Lufträumen der Welt. Alleine Los Angeles International verzeichnete im Jahr 2012 knappe 700.000 Starts und Landungen und ist damit weltweit die Nummer drei hinter Atlanta und Chicago O’Hare. In einem Radius von etwas mehr als 30nm befinden sich darüber hinaus drei Class C Flughäfen (Burbank, Santa Ana und Ontario) sowie ein Vielzahl vermeintlich kleinerer Flughäfen, zu denen u.a. Van Nuys, Santa Monica oder Northrop Hawthorne gehören, die alle intensiven Business Jet Verkehr anziehen. Alleine Van Nuys verzeichnet am Tag durchschnittlich knappe 1400 Starts und Landungen! (Quelle: Airnav.com)

Man könnte annehmen, dass man versucht aus einem derart dichten Luftraum die Allgemeine Luftfahrt möglichst weit draußen zu halten. Doch weit gefehlt! Es werden größte Anstrengungen unternommen die Allgemeine Luftfahrt ebenso professionell zu handeln wie die Großen. Obwohl die Radarcontroller naturgemäß alle Hände voll zu tun haben, versuchen sie allen Anfragen für VFR Flight Following nachzukommen. Man hat erkannt, dass dies die Sicherheit aller erhöht und keineswegs ein Störfaktor für den Linienverkehr darstellt. Zudem gibt es durch den Class B von LAX nicht weniger als fünf (!) VFR Routen, wovon die sogenannte Mini Route wahrscheinlich zu den spektakulärsten gehört, da sie in 2500ft direkt über die Schwellen der beiden Landebahnen von LAX führt. Jede diese Routen erfordert die strikte Einhaltung der jeweils festgelegten Regeln. Man sollte sich daher vor seinem Flug genau damit vertraut machen, mit wem man wann sprechen muss, um diesen Luftraumsektor zu durchfliegen. So lange man sich aber an diese Spielregeln hält, die im übrigen auf der Los Angeles Terminal Approach Chart genauestens beschrieben sind, ist es keineswegs die Ausnahme, sondern die Regel, dass man diese Routen befliegen darf.

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Fantasy of Flight schließt seine Pforten

Fantasy of Flight schließt seine PfortenAm 04. März 2014 veröffentlichte Kermit Weeks, Inhaber der wohl bedeutendsten privaten Flugzeugsammlung der Welt, dass er diese ab dem 04. April 2014 nicht mehr weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich machen wird und somit Fantasy of Flight in Zentralflorida seine Tore schließen wird. In einer Videobotschaft machte er deutlich, dass das bisherige Geschäftsmodell in der bisherigen Form nicht weiter tragfähig sei und dass er sein Geschäft neu aufstellen werde. So sehr wir es bedauern, dass diese großartige Sammlung nicht mehr öffentlich zugänglich sein wird, so sehr drücken wir Kermit Weeks die Daumen, dass er einen neuen Weg finden wird, flugfähige Museumsstücke der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wie genau dies geschehen wird, hat er noch nicht verraten. Wir werden es hoffentlich bald erfahren.

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Aviator's Guide to Florida jetzt erhältlich - Bezugsquellen Aviator's Guide

Bezugsquellen Aviator’s Guide

Das Warten hat ein Ende! Der Aviator’s Guide to Florida ist nun über folgende Bezugsquellen erhältlich:

Deutschland
Siebert Luftfahrtbedarf
Sky Fox Aviation
Eisenschmidt
Shop4Pilots
Friebe Flugbedarf
– Amazon Deutschland

Österreich
– Watschinger pilotstore.at

Und natürlich weiterhin direkt vom Erzeuger über die Verlagswebsite!

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Aviator's Guide to Florida kann jetzt vorbestellt werden

So, es ist vollbracht. Wir haben heute der Druckerei die Daten übergeben. Jetzt liegt es nicht mehr in unserer Hand. Dafür haben wir jetzt den Vorverkauf eröffnet! Ab sofort kann die deutschsprachige Version des Aviator’s Guide to Florida direkt von dieser Seite vorbestellt werden. Wir liefern das Buch dann druckfrisch sobald wir es von der Druckerei erhalten haben. Voraussichtlicher Erscheinungstermin ist der 10.10.2013. Allen Vorbestellern bieten wir das Buch zum Sonderpreis von €24,95 anstatt €29,95 an. Gleich hier bestellen! Lieferung nur innerhalb Europas.

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Aviator's Guide to Florida bei Tannkosh

Nach monatelanger Arbeit ist es endlich so weit: Der Aviator’s Guide to Florida ist fertig und soll vorgestellt werden. Im August gibt es dafür sicher keinen besseren Rahmen als Tannkosh. Wer sich den Aviator’s Guide ansehen möchte, findet ihn direkt am Stand des fliegermagazins, das bei der Produktion Pate stand. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf den Aviator’s Guide to Florida endlich der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Bis bald in Tannheim!

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